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Was kostet eine Website? Ehrliche Preise 2026 für Bielefeld und OWL

Von Saeeb Azar · · 6 Min. Lesezeit

Die kurze Antwort: Bei mir beginnt eine kompakte Website bei 899 €, ein kompletter Unternehmensauftritt mit mehreren Seiten bei 1.390 €, ein Onlineshop bei 1.490 €. Die lange Antwort steht hier, denn „ab“ ist nur die halbe Wahrheit. Ich möchte, dass du ein Angebot lesen und einordnen kannst, egal von wem es kommt.

Die drei Wege und was sie wirklich kosten

Wer eine Website braucht, hat drei Möglichkeiten. Jede hat ihren Preis, und zwar nicht nur in Euro.

Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace, WordPress.com): 10 bis 40 € im Monat, plus deine Zeit. Realistisch sind das 20 bis 60 Stunden, bis etwas steht, das man zeigen kann. Das Ergebnis sieht aus wie bei allen anderen, lädt oft langsam und hängt am Anbieter. Wer kündigt, nimmt nichts mit. Für einen Verein oder ein Hobby ist das in Ordnung. Für einen Betrieb, der über Google Kunden gewinnen will, selten.

Freelancer oder kleines Studio: 800 bis 5.000 € einmalig, je nach Umfang. Du sprichst mit der Person, die auch baut. Das ist mein Modell.

Agentur: 5.000 bis 25.000 € und mehr. Dafür bekommst du ein Team, Projektmanagement, Workshops und Abstimmungsrunden. Sinnvoll ab einer gewissen Größe, wenn mehrere Abteilungen mitreden und die Website viele Prozesse abbilden muss. Für einen Handwerksbetrieb mit zwölf Mitarbeitern ist das meist zu viel Apparat für zu wenig Seite.

Die Spannen sind Erfahrungswerte aus Angeboten, die Kunden mir in den letzten Jahren gezeigt haben, keine Statistik.

Was den Preis bestimmt

Zwei Angebote für „eine Website“ können sich um den Faktor zehn unterscheiden. Das liegt fast immer an diesen sechs Punkten.

1. Umfang

Ein One-Pager mit Leistungen, Referenzen und Kontakt ist ein Nachmittag Design und zwei Tage Umsetzung. Zehn Unterseiten mit eigener Struktur sind ein anderes Projekt. Frag dich vorher ehrlich: Was muss ein Kunde wissen, um anzurufen? Alles andere kann später kommen.

2. Design: Vorlage oder individuell

Eine angepasste Vorlage ist günstiger und für viele Betriebe völlig ausreichend. Individuelles Design lohnt sich, wenn deine Marke sich abheben soll oder die Vorlage dich in ein Korsett zwingt. Ich gestalte jede Seite selbst, auch die kompakte, weil ich bei Vorlagen am Ende mehr Zeit mit Verbiegen verbringe als mit Bauen.

3. Inhalte

Der unterschätzte Posten. Texte, Fotos, Logo: Wenn das alles fehlt, kostet es entweder Geld, oder das Projekt bleibt wochenlang auf „warte auf Inhalte“ stehen. Ich habe Projekte erlebt, bei denen die Seite nach zwei Wochen fertig war und drei Monate auf die Fotos gewartet hat. Plane Inhalte als eigenen Punkt, nicht als Nebensache.

4. Funktionen

Kontaktformular, Google Maps, Terminbuchung, Mitgliederbereich, Mehrsprachigkeit, Shop. Jede Funktion ist Arbeit, und manche ziehen laufende Kosten nach sich. Eine Terminbuchung braucht ein System dahinter, eine zweite Sprache verdoppelt die Texte. Nimm, was Kunden heute brauchen, nicht, was in drei Jahren vielleicht nützlich wäre.

5. Technik

WordPress, wenn du Inhalte selbst pflegen willst. Shopify oder WooCommerce für Shops. Eigener Code mit React, wenn die Seite etwas können muss, das Baukästen nicht hergeben, oder wenn sie wirklich schnell sein soll. Die Technik beeinflusst nicht nur den Preis beim Bau, sondern auch, was Updates und Erweiterungen später kosten.

6. Betreuung nach dem Launch

Eine Website ist nicht fertig, wenn sie online ist. Updates, kleine Änderungen, neue Referenzen, ein Backup, das auch wirklich funktioniert. Manche Anbieter rechnen das in Wartungsverträge mit Mindestlaufzeit, andere nach Aufwand. Frag vorher, was passiert, wenn du in einem Jahr ein Foto tauschen willst.

Was in meinen Paketen steckt

Ich arbeite mit Einstiegspreisen für ein komplettes Ergebnis, nicht mit Stundensätzen und Einzelposten. Nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein festes Angebot. Passt dein Projekt ins Paket, bleibt es beim genannten Preis.

Paket Preis Das steckt drin
Website Start ab 899 € One-Pager oder kleine Website, individuelles Design, Kontaktmöglichkeit, Impressum und Datenschutz technisch eingebunden, SEO-Grundlagen, Domain und Hosting eingerichtet, zwei Korrekturrunden
Website Business ab 1.390 € Mehrere Seiten, eigene Inhaltsstruktur, Kontaktformulare, Performance-Optimierung, drei Korrekturrunden, Betreuung bis zum Launch
Website Individuell nach Aufwand Schnittstellen, Datenbanken, Mitgliederbereiche, Terminbuchung, mehrsprachige Websites
Shop Start ab 1.490 € Shopify oder WooCommerce, Produktseiten, Warenkorb, Checkout, Zahlungsarten, Versand
Shop Business ab 2.190 € Individuelles Shopdesign, Filter und Collections, Conversion-Optimierung
Logo ab 149 € Logo mit Varianten, Farbversionen und Dateien für Web und Print

Alle Preise sind Endpreise. Nach § 19 UStG weise ich keine Umsatzsteuer aus. Was genau in jedem Paket steckt, steht im Projektfinder, dort kannst du auch direkt anfragen.

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Handwerksbetrieb aus dem Kreis Herford braucht eine Website mit fünf Seiten und Kontaktformular, dazu ein Logo, weil es bisher nur einen Schriftzug aus Word gab. Das ist Website Business plus Logo, also ab 1.390 € plus 149 €. Fertig in vier bis sechs Wochen, wenn die Inhalte da sind.

Laufende Kosten, die niemand im Angebot erwähnt

  • Domain: 10 bis 20 € im Jahr.
  • Hosting: 5 bis 30 € im Monat, je nach Anbieter und Leistung. Ich richte das bei einem Anbieter deiner Wahl ein, der Vertrag läuft auf dich. So bist du nie von mir abhängig.
  • Pflege: optional. Entweder du machst kleine Änderungen selbst, oder wir vereinbaren etwas, ohne lange Bindung.
  • Dienste: Terminbuchung, Newsletter, Bewertungs-Widgets. Jedes hat eigene Preise, oft ab 10 € im Monat.

Rechne mit 100 bis 400 € im Jahr für Domain und Hosting bei einer normalen Unternehmensseite. Wer dir eine Website „inklusive Hosting“ für 29 € im Monat anbietet, verkauft dir über drei Jahre eine Website für 1.044 €, die dir am Ende nicht gehört.

Was eine zu billige Website kostet

Der teuerste Satz, den ich höre, ist: „Wir haben erst mal was Günstiges gemacht.“ Dann sitzt da eine Baukasten-Seite, die auf dem Handy nicht lesbar ist, bei Google nicht auftaucht und auf der das Kontaktformular seit Monaten ins Leere schreibt. Ein Jahr lang keine Anfragen über die Website: Das kostet mehr als jedes Angebot.

Ich sage das nicht, um dir Angst zu machen. Es gibt Fälle, in denen günstig richtig ist: eine Visitenkarte im Netz, damit man dich findet, mehr nicht. Dann reicht Website Start, und ich sage dir das auch so.

Fünf Fragen, mit denen du Angebote vergleichst

  1. Wem gehört die Website nach dem Launch? Domain, Hosting und Code sollten auf dich laufen.
  2. Was ist drin, was kommt extra? Texte, Bilder, rechtliche Seiten, SEO-Grundlagen, Einrichtung von Domain und Hosting.
  3. Wie viele Korrekturrunden sind enthalten? Zwei bis drei sind üblich. „Unbegrenzt“ steht meist nirgends, weil es niemand durchhält.
  4. Was kostet eine Änderung in einem Jahr? Die Antwort sagt mehr über den Anbieter als der Preis.
  5. Mit wem sprichst du im Projekt? Mit der Person, die baut, oder mit jemandem, der es weitergibt?

Wie lange dauert es?

Eine kompakte Seite ist bei mir oft in ein bis drei Wochen online. Eine größere Website oder ein Shop braucht sechs bis zwölf Wochen. Der häufigste Grund für Verzögerung sind nicht Design oder Technik, sondern fehlende Inhalte. Wenn Texte und Bilder zum Start da sind, läuft es schnell.

Und jetzt?

Wenn du wissen willst, was dein Projekt kostet, wähle im Projektfinder Ziel und Paket. Dann siehst du den Einstiegspreis und kannst direkt anfragen. Oder schreib mir kurz, was du vorhast. Nach einem Gespräch von einer Viertelstunde bekommst du innerhalb von zwei bis drei Werktagen ein schriftliches Angebot. Ich sitze in Bielefeld, für Kunden in Gütersloh, Herford, Paderborn und Siegen komme ich gern vorbei.

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